Drei E-Commerce-Betriebsmodelle zur Maximierung des internationalen Wachstums

Große, multinationale Marken suchen zunehmend nach E-Commerce-Betriebsmodellen, die ihre Pläne für einen effektiveren grenzüberschreitenden Online-Handel unterstützen. Wir beleuchten die Vorteile und Herausforderungen von der drei wichtigsten E-Commerce Betriebsmodelle.


1. „Marktplatz-Beschleuniger-Modell“

Bei diesem E-Commerce Betriebsmodell wird der Verkauf über Marktplätze wie Amazon und eBay von einem separaten Team innerhalb der Marke abgewickelt, welches sich um den Direktverkauf und die Beziehungen zu Drittanbietern kümmert.

Häufig können die Beziehungen zu den größten Marktplätzen auf regionaler oder globaler Ebene gehandhabt werden, und das Wissen darüber, wie die Marktplatzpräsenz, die Listings und die Werbung der Marke optimiert werden können, kann konzentriert werden. Es wird von Marken genutzt, die ihren Absatz über Marktplätze maximieren wollen, und/oder von denen, die mit Hilfe von Marktplätzen schnell neue Märkte für ihre Produkte erschließen wollen.

Dieses Modell ermöglicht die Entwicklung stärkerer Marktplatz-Beziehungen und die Konzentration von Marktplatz-Know-how. Es bedeutet jedoch, dass es für Mitarbeiter in anderen Unternehmensbereichen schwieriger sein wird, von den grenzüberschreitenden Erkenntnissen – insbesondere zum Verbraucherverhalten in anderen Märkten – zu profitieren, die das Marktplatzteam entwickelt.

Darüber hinaus kann dieses Modell zu Konflikten in den Vertriebskanälen führen, wenn das Marktplatzteam nicht mit seinen Kollegen, die über die eigene Website der Marke oder über Einzelhandelspartner verkaufen, in Bezug auf Preise und Werbeaktionen abgestimmt ist.

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2. Direct-to-Consumer-Accelerator-Modell

Beim Direct-to-Consumer Accelerator-Modell trennt eine Marke die Teams, die ihre eigene Website betreiben, von denen, die über Einzelhändler und Marktplätze Dritter verkaufen. Dieses Modell wird häufig von FMCGs und CPGs verwendet, die eine digitale Marke für den Direktverkauf an den Verbraucher entwickelt haben und ihr Wachstum nicht verlangsamen wollen.

Dieses Modell ermöglicht es der E-Commerce-Website der Marke, sich auf das Wachstum zu konzentrieren, auf das veränderte Verbraucherverhalten zu reagieren und innovativ zu sein. Für Marken innerhalb größerer Unternehmen, die nur online direkt an den Verbraucher verkaufen, bietet es ihnen auch eine größere Flexibilität, um marktführende Kundenerlebnisse zu bieten.

3. Regionales dediziertes E-Commerce-Team

Wie sehen dieses Modell bei globalen Marken mit regionalen Teams, die mehrere Märkte abdecken, z.B. ein EMEA- oder ein lateinamerikanisches E-Commerce-Team aus? Es funktioniert gut, wenn jedes Land innerhalb der Region ein ähnliches Kundenprofil hat und wenn es nicht möglich oder notwendig ist, für jeden Markt eigene E-Commerce-Teams zu haben.

Häufig verfügt das regionale Team über eine einzige Infrastruktur – wie z.B. eine Web-Plattform und sogar ein einziges Vertriebszentrum – für die Region, obwohl bestimmte Teammitglieder für einen einzigen Markt zuständig sein können.

Dies kann eines der kostengünstigsten E-Commerce Betriebsmodelle für den Online-Handel in mehreren Märkten sein, wenn Ressourcen und Fachwissen gemeinsam genutzt werden können; und es ermöglicht die Entwicklung regionaler Beziehungen zu Online-Marktplätzen. Aber auch hier kann es zu Kanalkonflikten führen, wenn die Strategie des E-Commerce-Teams nicht mit dem Rest der Organisation abgestimmt ist.

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